
Allgemein
| Welche Eigenschaften haben synthetische Öle? | |
| Ein sehr gutes Viskositäts-Temperaturverhalten, d.h. sozusagen eine eingebaute Mehrbereichcharakteristik. Dadurch lässt sich eine sehr gute Scherstabilität erreichen. Außerdem sind sie sehr temperaturfest und auch bei Kälte außerprdentlich schmierfähig. | |
| Wodurch verändert sich die Viskosität eines Öls? | |
| Durch Temperaturschwankungen (warm = dünnflüssig / kalt = dickflüssig), aber auch durch Scherung und Kraftstoffeintrag (dünnflüssig) oder Alterung und Eintrag von Verbrennungsruß (dickflüssig). | |
| Was bedeutet das Kürzel "HD" bei der Bezeichnung eines Öls? | |
| "Heavy Duty" - für schwerste Beanspruchung (üblich bei Lkw-Dieselmotorenölen). | |
| Wodurch wird Motoröl in seiner Leistung beeinträchtigt? | |
| Durch Alter, Staub, Metallabrieb, schlechten Kraftstoff, Verbrennungsrückstände und Wasser, aber auch durch zu niedrige oder zu hohe Öltemperaturen. | |
| Wie sollte ein Ölwechsel vonstatten gehen? | |
| Schritt 1: Ablassen des Öles. Schritt 2: Leeren von Schlamm- und Absetzbehältern. Schritt 3: Austausch der Filtereinheit. Schritt 4: Spülen mit einem Spül- oder Frischöl unter turbulenten Strömungsverhältnissen. Schritt 5: Einfüllen des Frischöles unter Kontrolle von Öltyp und Ölmenge. | |
| Wie kann man sich Abrieb (Verschleiß) bildlich vorstellen? | |
| Am Besten zeigt das die Stribeck-Kurve, welche die verschiedenen Reibungsarten (Festkörper-, Misch- und Flüssigkeitsreibung) in Abhängigkeit von der Lagerkennzahl darstellt. Das Beispiel der Lagerkennzahl lässt sich übertragen auf alle "Schmierbewegungen". Bei 0-Bewegung ist die Wahrscheinlichkeit von unmittelbarem Festkörperkontakt sehr hoch. Darum ist es wichtig, dass der Schmierstoff beim Anlauf schnell zur Misch- bzw. zu hydrodynamischer Schmierung übergeht. | |
