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DEFOAMENTS

Antischaumzusätze für Schmiermittel und Kühlschmierstoffe.

DEMULGATOREN

Anionaktive Verbindungen wie Alkali- oder Erdalkalisalze. Um die Bindung von teilweise sehr stabilen Wasser-in-Öl-Emulsionen durch Wasserzutritt in bestimmten Schmierölen zu verhindern, müssen Demulgatoren verwendet werden.

DEMULGIERVERMÖGEN

Fähigkeit von Schmierölen, Wasser abzuscheiden, bzw. eine Vermischung (Emulsion) zu verhindern. Die Prüfung des Demulgiervermögens von Schmierölen und Hydraulikflüssigkeiten auf Mineralölbasis geschieht nach DIN 51 599. Demulgierende Eigenschaften: DIN ISO E 6614.

DESTILLATION

Bei der Destillation von Rohölen und Mineralölvorprodukten werden die verschiedenen Kohlenwasserstoffgemische in Fraktioniertürmen nach Verdampfung und nachfolgender Kondensierung, d.h. physikalischer Trennung, in bestimmte Siedebereiche (Fraktionen) aufgeteilt. Es werden zwei Destillationsarten unterschieden:

1. Atmosphärische Destillation
Das bis auf max. 360 °C aufgeheizte
Rohöl wird in den Fraktionierturm eingeleitet. Die nach oben strömenden Kohlenwasserstoff-gase kondensieren dann in übereinander angebrachten Glockenböden. Mehrere Glockenböden, sog. Fraktionen (Siedebereiche), werden dann zusammengefasst abgezogen. Die Produkte der atmosphärischen Destillation sind Leicht- und Schwerbenzin, Petroleum, Gasöl sowie ein Rückstand.

2. Vakuumdestillation
Der Rückstand der atmosphärischen Destillation wird auch auf ca. 360 °C erhitzt und in einen Fraktionierturm mit Vakuuum geleitet. Die Produkte sind verschiedene Schmieröldestillations-fraktionen, wie leichte und schwere Spindelöle, Zylinderöle, Vakuum-Rückstand zur Herstel-lung von Brightstock, Bitumen, schweres Heizöl usw.

DETERGENT- und Dispersant-Zusätze (D/D)

Succinimide, neutrale Metallsulfonate, Phosphate, polymere Detergentien usw. – diese Additives haben in Motorenölen (HD-Wirkstoffe) die Aufgabe, ölunlösliche Verbrennungs-rückstände (Russ, Koks usw.) sowie harz- und asphalthaltige Oxidations- produkte am Zusammenballen zu hindern, in der Suspension (Schwebe) zu halten, damit Schlammablagerungen und Öleindickungen vermieden werden.

DIN

Deutsches Institut für Normung e. V.: bei Mineralölprodukten Normen über Eigenschaften, Anforderungen und Prüfverfahren für Hersteller, Anwender und Verbraucher.

DISPERSIONSGRAD

Ist eine Feinheit der Teilchengrösse in einer Dispersion. Je kleiner die Teilchengrösse in einer Dispersion ist, je transparenter erscheint sie. Für Kühlschmierstoff-Emulsionen/Suspensionen liegt die Teilchengrösse je nach Art zwischen 0,1 und 10 µm.

DOT

Department of Transport; legt die Richtlinien für Bremsflüssigkeiten DOT 3, 4 und 5 fest.

Drahtseil–Schmierstoffe

Schmierfette und Spezialschmierstoffe zum Schmieren und Konservieren von Drahtseilen; meist zur besseren Benetzung vorgelöst einzusetzen.

DUO-SOL-Verfahren

Selektives Entfernen (Solventextraktion) von Flüssigkeit durch zwei Lösungsmittel. Unerwünsch-te Bestandteile wie z.B. aromatische Kohlenwasserstoffe, Harze und andere instabile Verbin-dungen können so entfernt werden.